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Olivaer Nachrichten, nr 092 z 07. 08. 1913 r. Ze strony www.Polona.pl



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   Gestern fand in der Aula des Lyzeums die Einweihung dieser Anstalt statt, zu der sich außer den Schülern und dem Lehrerkollegium zahlreich die Angehörigen der Schülerinnen, sowie andere Gäste eingefunden hatten. Erschienen war auch die Gemeindevertretung von Oliva, von den Aufsichtsbehörden Herr Landrat Benske und Herr Provinzial-Schulrat Suhr.
   Die Feier wurde eingeleitet durch ein Präludium des Herrn Dr. John auf dem neuen voll und kräftig klingenden Flügel. Es folgte eine Ansprache der Direktorin der Schule, Fräulein Stumpf, und ein Gedichtvortrag durch eine Schülerin der ersten Klasse. Herr Gemeindevorsteher Luchterhand hielt dann die Weiherede, in der er die Vorgeschichte und Geschichte der Erbauung des Lyzeums darlelgte. Redner dankte allen bei dem Bau Beteiligten für ihre Mitwirkung und erbat feitens der Eltern das weitere Wohlwollen für diese Anstalt, die auch von auswärtigen Schülerinnen besucht werde. Dem Kuratorium des Lyzeums und der Direktorin wurde der schöne und moderne Bau hiermit übergeben. Ein Raiserhoch beschloß die Weiherede.
   Hierauf betrat Herr Provinzialschulrat Guhr die Rednertribüne und sprach die Glüdewünsche der Staatsregierung aus. Redner hat die Olivaer Schulangelegenheit von Anfang an bearbeitet und dankte der Gemeindevertretung für ihr Werk, das eine Zierde des Ortes sei. Der Vortragende wies darauf hin, daß die Olivaer Anstalt auf dem richtigen Wege ist, was man der langjährigen Schuldirektorin zu danken habe. Redner ging dann kurz auf die Ziele der Reform des höheren Mädchenschulwesens ein. Die ethische und Befühlsbildung soll mehr zurücktreten gegenüber der Anregung der Phantasie und der Ausbildung des Gedächtniffes, sowie der Beobachtung der Natur.
   Herr Landrat Benske wies darauf hin, daß er vor drei Tagen der Eröffnung der Olivaer Fortbildungsschule beiwohnte und heute wiederum einem feierlichen Schulakt beiwohnen könne. Auch dieser Redner sprach der Anstalt die besten Glückwünsche aus.
   Frau Direktorin Stumpf übernahm den Schulbau und gab einen Ueberblick über die Entwichelung der Olivaer höheren Mädchenschule. Aus ganz kleinen Anfängen ist die Schule hervorgegangen. Sie wurde eingerichtet von Fräulein Gchirmacher und fortgeführt von Fräulein Schramke. Im Jahre 1903 übernahm Rednerin die Anstalt und es ist ihr mit dem Fortschreiten der Bevölkerung von Oliva gelungen, die Anstalt auf ihre jetzige Höhe zu bringen. Der schlichte und einfache Charakter der Schule soll ihr auch ferner erhalten werden.
   Mit dem Gesang des Liedes "Gott grüße dich" schloß die würdige Feier, an die sich die Besichtigung des Baues.
   Ueber den Bau jelbst haben wir bereits nähere Miteilungen gebracht. Heute feien noch folgende offizielle Angaben gemacht:
   Der Neubau enthält in drei Geschossen elf Klassenräume für je 40 Kinder und zwei für je 30. Außerdem sind vorhanden ein Nadelarbeitssaal, ein Phnsiksaal mit Nebenräumen für Physik und Chemie, ein Zeichensaal mit Modellraum, ein Lehrmittelzimmer, ein Bibliothekzimmer, ein Zimmer für die Direktorin mit anschließendem Wartezimmer, ein Lehrerinnenzimmer und ein Lehrerzimmer Ferner bietet eine im zweiten Obergeschoß belegene Aula von 18 Meter Länge und 12 Meter Breite Raum für 350 Schülerinnen. Die Aula steht mit der Gesangsklaffe durch eine große mit Schiebetüren versehene Deffnung in Verbindung, so das letztere bei festlichen Veranstaltungen mitbenutzt werden kann. Zwei Aborträume für Lehrerinnen und Lehrer liegen getrennt im Erd- und ersten Obergeschoß. Für die Schülerinnen ist ein besonderes Abortgebäude auf dem Hofe errichtet, welches mit dem Schulgebäude durch einen Verbindungsgang verbunden ist. Im Kellergeschoß befindet sich die Schuldienerwohnung mit gesondertem Eingang, bestehend aus drei Wohnräumen, Küche und Nebenräumen, der Heizkeller für die Zentralheizungsanlage und zwei Vorratsräume für Brennmaterialien. Außerdem sind noch drei Referveräume vorhanden, die eventuell zur Haushaltungsschule oder zu Handfertigkeitsarbeiten benutzt werden können. Um den Schülerinnen bei ungünstiger Witterung Gelegenheit zur Erholung und Bewegung zu geben, find die Hauptkorridore in den einzelnen baschossen 4 Meter breit hergestellt. An den Wänden der Aorridore sind Schirmhalter, Garderobenhaken und Vorrichtungen zum Auflegen der Hüte angebracht. Auf jedem Korridor find je zwei Irinkspringbrunnen aufgestellt. Eine Pausensignaluhrenanlage ist vorhanden. Sämtliche Räume sind mit Linoleum belegt, nur die Aula und die Wohnräume der Schuldienerwohnung haben Stabböden aus Eichenholz erhalten. Die Beleuchtung der Aula und der Phyfikräume erfolgt durch Elektrizität, alle übrigen Räume werden durch Gas beleuchtet. Die Ableitung der verbrauchten Luft aus allen Räumen erfolgt durch Mauerkanäle, die im Dachboden ausmünden, während die frische Luft durch Kippflügel den Räumen zugeführt wird. Die Klassenzimmer sind in moderner Art mit Windrosen, Maßstäben, Bilderleisten und Thermometern, welche auch vom Korridor abgelesen werden können, ausgestattet. Das Bebäude ist auf Betonfundamenten in Ziegelmauerwerk unter einem Biberschwanzkronendach von roter Farbe errichtet. Die Außenfronten sind mit hydraulischem Mörtel in Spritzmanier geputzt und durch Antragearbeiten belebt. Die Decken werden durch Hohlsteineisendecken zwischen I-Trägern gebildet. Die beiden Treppen sind in Eisenbetonkonstruktion hergestellt und mit Linoeumbelag und Kantenschutzschienen versehen. Sämtliche Alaffen- und Amtsräume sind mit Doppelfenstern versehen. Das Gebäude wird durch eine Niederdruck - Warmwasserheizungsanlage erwärmt.
   Der Entwurf ist von dem Architekten, Maurerund Zimmermeister Walter Tavernier, gefertigt, in deffen Händen auch die Bauleitung lag. Zu den Baukosten des Gebäudes einschließlich aller Nebenanlagen sind von der Gemeinde 200 000 Mk. bewilligt, welche Summe auch ausreicht. Die Arsten der inneren Ausstattung unter teilweiser Uebernahme der bereits vorhandenen Gegenstände betragen zirka 20 000 Mk.
   Mit den Erd- und Fundierungsarbeiten des Gebäudes wurde Ende Juli dorigen Jahres begonnen. Die Fertigstellung des Rohbaues erfolgte Ende November
    An der Bauausführung waren u. a. folgende Firmen und Unternehmer beschäftigt: Baugeschäft M. Knaak, hierselbst, Rohbauarbeiten (Erd-, Maurer-, Zimmer-, Eisen- und Dachdeckerarbeiten), Robert Graftorf-Danzig, Eisenbetontreppen, Klempnermeister Gebr. Beck, hier, Klempnerarbeiten, Schmiedemeister Pokolm, Schlossermeister Gehring, Hahn & Derowski, Gchmiede- und Schlosserarbeiten, Firma H. Scheffler-Danzig, Fenster und Lüren, Glasermeister Langkowski, hier, Glaserarbeiten, Malermeister Lange, hier, Anstreicher- und Malerarbeiten, Firma W. Manneck-Danzig, Linoleumbeläge, Bildhauer-Atelier Gebr. Müller-Zoppot, Antragearbeiten an den Fassaden, Auladecke und Wandbrunnen, Firma Joh. Haag-Danzig, Zentralheizungsanlage, Siemens & Halske-Danzig, Blitzschutzanlage und Signaluhrenanlage, Siemens Schuckert-Danzig, elektrische Beleuchtung, Gas- und Wasserwerk hier, Wasserleitungs- und Kanalisationsanlage sowie Gasbeleuchtungsanlage.
    An der Lieferung der inneren Ausstattung sind u. a. beteiligt gewesen: Firma H. Scheffler-Danzig, Schränke, Bänke für die Aula usw., Firma Ernecke-Berlin Lempelhof, Einrichtung des Phnliksaales und der Apparate, Siemens & Halske-Danzig, Umformeraggregat und Schalttafel, Rauch-Worms, Schulwandtafeln, Schulbankfabrik Grauer & Co.-Heidelberg, Schulbänke, Firma Walter & Fleck-Danzig, Vorhänge. Den Steinweg-Flügel für die Aula lieferte Herr Dito Heinrichsdorff-Danzig, aus Interesse für die Anstalt und als Einwohner Dlidas zu einem außerordentlichen Vorzugspreise.




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    Wczoraj w auli liceum mia³a miejsce inauguracja tej instytucji, a oprócz uczniów i kadry nauczycielskiej obecnych by³o wielu krewnych uczniów i innych goœci. Obecna by³a równie¿ rada miejska Oliwy, prze³o¿eni: administrator okrêgu Benske i prowincjonalna rada szko³y Suhr.
    Ceremoniê wprowadzi³o preludium dr Johna na nowym, pe³nym i potê¿nie brzmi¹cym fortepianie. Nastêpnie przemówienie dyrektorki szko³y, panny Stumpf, oraz recital poetycki uczennicy pierwszej klasy. Pan Luchterhand, przewodnicz¹cy wspólnoty, wyg³osi³ nastêpnie przemówienie dedykacyjne, w którym wyjaœni³ historiê budowy liceum. Pan Redner podziêkowa³ wszystkim zaanga¿owanym w budowê za wspó³pracê i w imieniu rodziców poprosi³ o dalsze wsparcie dla tej instytucji, któr¹ odwiedzaj¹ równie¿ studentki z innych krajów. Piêkny i nowoczesny budynek zosta³ niniejszym przekazany zarz¹dowi Liceum i dyrektorowi.






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